27. November 2015
20:30

Helt Oncale

OUISIANA – träge Schwüle – geheimnisvolle, üppige Vegetation in den Sumpfgegenden – gutes scharfes Essen – Plantagenhäuser aus der Kolonialzeit – Magnolienbäume. Die lebensfrohe Musik der Cajuns, französischer Einwanderer, erklingt in den Provinzen, eng verwoben mit den Einflüssen afrikanischer und karibischer Folklore.
Hier zogen einst die Urväter des Blues an den Ufern des Mississippi entlang. Spanische und indianische Einflüsse verschmelzen mit dieser nahrhaften Mixtur, die sich ihren Weg bahnt, hindrängt zum schillernden Zentrum des Landes, um dort ein Feuerwerk farbenfroher, kreolischer Lebenslust zu entfachen, hin nach – NEW ORLEANS.
Direkt aus dem Herzen von New Orleans, das von seinen Einwohnern wegen seiner leichten Lebensart auch “Big Easy” genannt wird, stammt der charismatische Singer/Songwriter HELT ONCALE.

 

Im pulsierenden Leben der Stadt wächst er auf, sein Handwerk erlernt er in den Künstlerkneipen des “French Quarter”, spielt sich durch die Clubs und Bars der “Bourbon-Street”, dort wo die Besten der Guten tagtäglich ihre Kunst darbieten. Ab seinem 19. Lebensjahr tourt der gestandene Musiker durch die Vereinigten Staaten und kommt 1988 schließlich nach Deutschland, wo man schnell auf ihn aufmerksam wird. In den Jahren 1993, 1994 und 1997 wird er vom GACMF nominiert und gewinnt gleich drei Mal den heißbegehrten Award “Musiker des Jahres”.
HELT ONCALE – bietet einen Streifzug quer durch die reichhaltige musikalische Kultur Louisianas. Mit sanfter Stimme erzählt er seinen Zuhörern Geschichten aus seiner Heimat, beschreibt das bunte Treiben in den Städten, singt von den Alten draußen in den Swamps und Bayous, besingt Hoffnungen, Sehnsüchte, freudiges und Leid, immer dem “boundless Spirit of Louisiana” auf der Spur.
Dabei begleitet er sich selbst auf verschiedenen Instrumenten, die er in jedem Moment mit souveräner Meisterlichkeit beherrscht. Im spielerischen Wechsel von Gitarre, Fiddle, Mandoline und Banjo erzeugt der Saitenvirtuose eine Klangfülle, die in ihrer Farbigkeit einer blühenden Landschaft gleicht.
Ob er gerade einen seiner fröhlichen Fiddle-Tunes spielt, einen stampfenden Blues intoniert, oder eine alte Cajun-Weise anstimmt – immer dann, wenn man die Augen schließt, glaubt man den Herzschlag Louisianas zu spüren, und ein unnachahmliches Gefühl von “Big Easy” zieht durch den Raum.
Oder, wie man dort auch sagt – “Laisser les bon temps rouler” – Let the good times roll!

Quelle: http://www.helt-oncale.de

www.helt-oncale.de